Magazin https://axapartners.de/ de 5 Fragen an Prof. Dr. Catrin Misselhorn https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-interview-misselhorn <span>5 Fragen an Prof. Dr. Catrin Misselhorn</span> <span><span lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">ivalue</span></span> <span>Mo., 02.12.2019 - 16:47</span> <div class="field field-node--field-teaser-introtext field-name-field-teaser-introtext field-type-string-long field-label-hidden field__item">Catrin Misselhorn ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie an der Universität Stuttgart. Sie befasst sich mit den Grundfragen der Maschinenethik und sprach mit uns über Roboter in der Altenpflege.</div> <div class="field field-node--field-article-type field-name-field-article-type field-type-entity-reference field-label-hidden field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> <div class="field field-node--field-tags field-name-field-tags field-type-entity-reference field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><a href="/taxonomy/term/4" hreflang="de">INTERVIEW</a></div> </div> <div class="field field-node--field-image field-name-field-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-1.jpg</div> <div class="field field-node--field-description field-name-field-description field-type-string-long field-label-hidden field__item">Catrin Misselhorn ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie an der Universität Stuttgart. Sie befasst sich mit den Grundfragen der Maschinenethik und sprach mit uns über Roboter in der Altenpflege.</div> <div class="field field-node--field-intro field-name-field-intro field-type-string-long field-label-hidden field__item">Catrin Misselhorn ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie an der Universität Stuttgart. Sie befasst sich mit den Grundfragen der Maschinenethik und sprach mit uns über Roboter in der Altenpflege.</div> <div class="field field-node--field-page-parts field-name-field-page-parts field-type-entity-reference-revisions field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><div class="container pp_rich-text"> <div class="row"> <div class="col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2"> <div class="field field-paragraph--field-rich-text field-name-field-rich-text field-type-text-long field-label-hidden field__item"><section id="ahead_intro_digital_article"> <p><strong>Catrin Misselhorn ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie an der Universität Stuttgart. Sie befasst sich mit den Grundfragen der Maschinenethik und sprach mit uns über Roboter in der Altenpflege.</strong></p> </section> <h3>Frau Misselhorn, wie könnten die Roboter von morgen aussehen?</h3> <p>Das hängt stark vom Kontext ab. So wird man an einen Industrieroboter andere Maßstäbe anlegen als an einen sozialen Roboter. Für einen Therapieroboter wie Paro ist es sicherlich von Nutzen, dass er einer kleinen Robbe nachempfunden ist und niedlich aussieht. In anderen Kontexten würden solche stofftierartigen Roboter hingegen eher nerven. Zudem hat Paros Aussehen auch schon zu Missverständnissen geführt, weil demente Patienten ihn ins Wasser gelegt haben. Das entspricht ja dem natürlichen Lebensraum einer Robbe. Jenseits der unmittelbar wahrnehmbaren Gestalt sind also eine ganze Reihe weiterer Faktoren zu berücksichtigen.</p> <p>Wo und unter welchen Bedingungen könnten Sie sich den Einsatz von solchen Robotern vorstellen?</p> <p>Gerade im Bereich der häuslichen Altenpflege könnten Roboter einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben können. Allerdings müsste es dem Einzelnen freigestellt sein, ob er sich von einem Roboter pflegen lassen möchte oder nicht. Außerdem sollte ein Pflegesystem für zu Hause den Nutzer nicht bevormunden, sondern sich an seine Wertvorstellungen anpassen.“</p> <h3>Es wäre paradox: Einerseits wüssten wir, dass der Roboter, der uns pflegt, nur simuliert. Andererseits könnte sich diese Interaktion durchaus real anfühlen. Können Menschen echte Empathie für Maschinen empfinden?</h3> <p>Ja! Da Empathie durch die Wahrnehmung von Reizen entsteht, die grundlegender sind als die Kategorisierung in Mensch oder Maschine. Genau aus diesem Grund gibt es auch moralische Einschränkungen für unser Verhalten gegenüber Robotern, die Empathie auslösen können, auch wenn diese nicht wirklich Gefühle empfinden.</p> <h3>In der Realität enttäuschen bislang sowohl humanoide als auch nichtmenschenähnliche Roboter in der Pflege. Wie könnte hier eine gemeinsame Zukunft aussehen?</h3> <p>Es gibt zwei Ansätze bei der Konstruktion von Pflegerobotern: Der eine sieht im Pflegeroboter eine Art Butler, der alle möglichen Funktionen übernimmt. Die Alternative dazu ist, spezialisiertere Assistenzsysteme anzubieten, die jeweils nur für einen kleinen Aufgabenbereich zuständig sind. Möglicherweise ist der zweite Ansatz zielführender – aber es lohnt sich, in der Forschung zunächst einmal beide parallel zu verfolgen, um zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln lassen.</p> <h3>Mit welchen Gefahren müssen wir allgemein rechnen, wenn wir in Zukunft mehr und mehr mit künstlicher Intelligenz interagieren?</h3> <p>Eine große Gefahrenquelle ist für mich die mangelnde Transparenz der Algorithmen, die unser Leben bestimmen, was beispielsweise ungewollte Diskriminierung zur Folge haben kann. Ein anderes Problem liegt in der Verletzung der Persönlichkeitsrechte, zum Beispiel wenn Menschen von Robotern am Telefon getäuscht werden, die vorgeben, echte Personen zu sein. Aber auch die Bedrohung der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung könnten zum Thema werden. Im Zentrum dieser Befürchtungen steht die Sorge, künstliche Intelligenz könnte die Autonomie und Verantwortungsfähigkeit von Menschen untergraben.</p> </div> </div> </div> </div></div> </div> <div class="field field-node--field-teaser-image field-name-field-teaser-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-1_0.jpg</div> <div class="field field-node--field-teaser-title field-name-field-teaser-title field-type-string field-label-hidden field__item">Teaser Title</div> <div class="field field-node--field-page-top-image field-name-field-page-top-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-1_1.jpg</div> Mon, 02 Dec 2019 15:47:23 +0000 ivalue 57 at https://axapartners.de https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-interview-misselhorn#comments Mehr fühlen ist immer besser - Interview Olga Klimecki https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-interview-klimecki <span>Mehr fühlen ist immer besser - Interview Olga Klimecki</span> <span><span lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">ivalue</span></span> <span>Mo., 02.12.2019 - 16:47</span> <div class="field field-node--field-teaser-introtext field-name-field-teaser-introtext field-type-string-long field-label-hidden field__item">Wieso kannst du fühlen, was ich fühle? Empathie ist eine der natürlichsten und doch unergründlichsten Gefühlsregungen des Menschen.</div> <div class="field field-node--field-article-type field-name-field-article-type field-type-entity-reference field-label-hidden field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> <div class="field field-node--field-tags field-name-field-tags field-type-entity-reference field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><a href="/taxonomy/term/4" hreflang="de">INTERVIEW</a></div> </div> <div class="field field-node--field-image field-name-field-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-2.jpg</div> <div class="field field-node--field-description field-name-field-description field-type-string-long field-label-hidden field__item">Wieso kannst du fühlen, was ich fühle? Empathie ist eine der natürlichsten und doch unergründlichsten Gefühlsregungen des Menschen.</div> <div class="field field-node--field-intro field-name-field-intro field-type-string-long field-label-hidden field__item">Wieso kannst du fühlen, was ich fühle? Empathie ist eine der natürlichsten und doch unergründlichsten Gefühlsregungen des Menschen. Neurowissenschaftlerin Olga Klimecki erklärt, wie man seinem Mitgefühl am besten nachspürt.</div> <div class="field field-node--field-page-parts field-name-field-page-parts field-type-entity-reference-revisions field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><div class="container pp_rich-text"> <div class="row"> <div class="col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2"> <div class="field field-paragraph--field-rich-text field-name-field-rich-text field-type-text-long field-label-hidden field__item"><section id="ahead_intro_digital_article"> <p><strong>Wieso kannst du fühlen, was ich fühle? Empathie ist eine der natürlichsten und doch unergründlichsten Gefühlsregungen des Menschen. Neurowissenschaftlerin Olga Klimecki erklärt, wie man seinem Mitgefühl am besten nachspürt.</strong></p> </section> <h3>Frau Klimecki, fiel es Ihnen schon mal schwer, Mitgefühl zu empfinden?</h3> <p>Ja, das kam schon häufiger vor. Als es mir während einer Trennung schlecht ging, besuchte ich mein erstes Retreat, um zu meditieren. In einer Übung trainierten wir Empathie, aber ich konnte kein Mitgefühl empfinden. Ich musste zuerst lernen, meinem eigenen Leid mit Fürsorge zu begegnen, bevor ich anderen etwas Gutes wünschen konnte.</p> <h3>Im Deutschen benutzen wir Empathie und Mitgefühl als Synonym füreinander. Bedeuten die Wörter überhaupt das Gleiche?</h3> <p>Es ist schwer, den englischen Begriff „empathy“ eins zu eins ins Deutsche zu übersetzen. Das Konzept von Empathie oder Einfühlungsvermögen ist nicht so deutlich definiert wie im Englischen. Es gibt mehrere Formen von Empathie, eine davon ist Mitleid. Im Deutschen meinen wir damit meist Fürsorge. Im Englischen aber hat Mitleid zwei Bedeutungen: „Compassion“ beschreibt die Fürsorge oder Anteilnahme, die zum Wunsch führt zu helfen. „Empathic distress“ bedeutet, von den Emotionen eines anderen so überwältigt zu sein, dass wir uns selbst schlecht fühlen.</p> <h3>Oft scheint es, dass Egoismus als treibende Kraft der Gesellschaft fungiert. Ist Empathie eine Fähigkeit, die man erlernen kann, oder ein Gefühl, das wir spüren?</h3> <p>Sowohl als auch. Jeder Mensch ist dazu fähig, Gefühle mit einer anderen Person zu teilen. Deshalb ist Empathie eine Fähigkeit, die wir trainieren und verbessern können. Dabei ist mir bewusst, dass meine eigene Emotion durch die der anderen Person ausgelöst wird. Aber Mitgefühl ist eben auch ein Gefühl, das steckt schon im Wort, denn wir empfinden die Emotionen des anderen wirklich selbst und spielen sie nicht vor.</p> <h3>Empathie kann man nicht allein empfinden, dafür braucht es immer zwei. Wie entsteht das Gefühl aus neurologischer Sicht?</h3> <p>Wenn wir Schmerz empfinden, aktivieren wir die Insula – ein Areal im Gehirn, welches für die Wahrnehmung innerer Zustände wichtig ist. Dasselbe Areal beanspruchen wir auch, wenn wir sehen, dass eine andere Person Schmerz empfindet. Wenn wir Empathie für eine Person empfinden, simulieren wir die Emotionen unseres Gegenübers, um sie verstehen und nachfühlen zu können.</p> </div> </div> </div> </div></div> <div class="field__item"><div class="container pp_image"> <div class="row"> <div class="pp_image-inner col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2 mb-5"> <div class="pp_image-item mt-3"> <img src="/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-article-1.jpg" width="1669" height="2500" alt="Olga Klimecki" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> </div> </div></div> <div class="field__item"><div class="container pp_rich-text"> <div class="row"> <div class="col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2"> <div class="field field-paragraph--field-rich-text field-name-field-rich-text field-type-text-long field-label-hidden field__item"><h3>Mit welchen Übungen kann ich Mitgefühl trainieren?</h3> <p>Meditation hilft. Eine meiner Lieblingsübungen stammt aus dem Buddhismus und zielt darauf ab, das Gefühl von Fürsorge zu trainieren. Bei der Übung meditiere ich und stelle mir eine Person vor, der ich mit gedanklichen Zusprüchen wie „Mögest du glücklich sein“ etwas Gutes wünsche und spüre dabei bewusst, wie ich mich fühle. Nach kurzer Zeit merke ich deutlich, dass ich mehr Empathie für andere empfinden kann. Interessant ist dabei, dass man die Übungen völlig allein durchführt und sie keine anderen Menschen beinhaltet. Trotzdem steigert sich die Empathiefähigkeit.</p> <h3>Könnte Empathie bei weltweiten Konflikten als „Waffe“ dienen?</h3> <p>Man geht davon aus, dass Empathie und das Gefühl der Fürsorge helfen, uns anderen Gruppen näher zu fühlen. Menschen mit ausgeprägter Fürsorge sind eher bereit, sich mit einer Person zu versöhnen. Handfeste Daten, ob Empathie bei der Konfliktlösung hilft, gibt es jedoch bislang nicht. Eine Doktorandin von mir widmet sich diesem Thema momentan und fand heraus, dass Trainings die Fürsorge einer Person verstärken können. Als Nächstes erforscht sie, ob das Training bei Konflikten zwischen Gruppen wie Israelis und Palästinenser entschärfend wirken könnte. Dazu führen wir nächstes Jahr eine Feldstudie in Israel durch und hoffen auf gute Ergebnisse.</p> <h3>Mit Empathie assoziiert man nicht nur Gutes. Burn-out steht im Zusammenhang mit einem stark ausgeprägten Mitgefühl.</h3> <p>Das stimmt. In medizinischen Berufen, in denen man viel mit Leid konfrontiert ist, ist Burn-out ein Problem. Oft ergreifen Menschen mit ausgeprägter Empathie helfende Berufe. Ihr Feingefühl kann zu Burn-out führen, wenn ihre Emotionen sie überwältigen. Die Art und Weise, wie wir Leid empfinden, ist übrigens ein viel größerer Hinweis darauf, dass die Gefahr eines Burn-outs besteht, als die vielen Überstunden, die man arbeitet.</p> <h3>Ist es dann nicht besser, seine Emotionen zu kontrollieren?</h3> <p>Das galt lange Zeit als Hilfsmittel, funktioniert aber nicht. Wir spüren die Emotionen vielleicht weniger, der Körper reagiert aber umso stärker. Heute lernen zum Beispiel künftige Ärzte in den USA vermehrt, sich mit Meditation zu entspannen und den Schmerz einer Person trotzdem nachzufühlen. Ergebnisse zeigen, dass man mithilfe von Meditation zwar auch mit dem Leiden anderer in Kontakt bleibt, zusätzlich aber mehr positive Emotionen fühlt. Wir gehen davon aus, dass das als Schutzmechanismus gegen Burn-out dienen könnte. Insgesamt geht es den Personen so besser. Mehr Mitgefühl bewirkt also immer eine Verbesserung.</p> <section> <p>OLGA KLIMECKI, 34, erforscht die Entstehung und die Vorteile von Empathie an der Universität Genf in der Schweiz. Sie selbst lässt sich leicht von den Emotionen anderer bewegen und trainiert ihr eigenes Einfühlungsvermögen regelmäßig mit Meditation.</p> </section> </div> </div> </div> </div></div> </div> <div class="field field-node--field-teaser-image field-name-field-teaser-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-2_0.jpg</div> <div class="field field-node--field-teaser-title field-name-field-teaser-title field-type-string field-label-hidden field__item">Teaser Title</div> <div class="field field-node--field-page-top-image field-name-field-page-top-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-2_1.jpg</div> Mon, 02 Dec 2019 15:47:23 +0000 ivalue 56 at https://axapartners.de https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-interview-klimecki#comments Gefühlte Wahrheit https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-gefuehlte-wahrheit <span>Gefühlte Wahrheit</span> <span><span lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">ivalue</span></span> <span>Mo., 02.12.2019 - 16:47</span> <div class="field field-node--field-teaser-introtext field-name-field-teaser-introtext field-type-string-long field-label-hidden field__item">Einmal im Jahr veröffentlicht das britische Marktforschungsinstitut Ipsos die Umfrage „Tücken der Wahrnehmung“.</div> <div class="field field-node--field-article-type field-name-field-article-type field-type-entity-reference field-label-hidden field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> <div class="field field-node--field-tags field-name-field-tags field-type-entity-reference field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> </div> <div class="field field-node--field-image field-name-field-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-infographic-1.jpg</div> <div class="field field-node--field-description field-name-field-description field-type-string-long field-label-hidden field__item">Geist in der Maschine<br /> Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer sichtbarer. Doch wie könnten Roboter gestaltet werden, damit sich Menschen auch morgen wohlfühlen? </div> <div class="field field-node--field-intro field-name-field-intro field-type-string-long field-label-hidden field__item">Einmal im Jahr veröffentlicht das britische Marktforschungsinstitut Ipsos die Umfrage „Tücken der Wahrnehmung“. Darin vergleichen die Forscher Bevölkerungsstatistiken mit Bevölkerungsglauben. Das Ergebnis: Die gefühlte Wahrnehmung der Deutschen ist deutlich negativer als die Realität. Was lernen wir daraus? Schwarzmalerei ist auch keine Lösung.</div> <div class="field field-node--field-page-parts field-name-field-page-parts field-type-entity-reference-revisions field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><div class="container pp_rich-text"> <div class="row"> <div class="col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2"> <div class="field field-paragraph--field-rich-text field-name-field-rich-text field-type-text-long field-label-hidden field__item"><section id="ahead_intro_digital_article"> <p><strong>Einmal im Jahr veröffentlicht das britische Marktforschungsinstitut Ipsos die Umfrage „Tücken der Wahrnehmung“. Darin vergleichen die Forscher Bevölkerungsstatistiken mit Bevölkerungsglauben. Das Ergebnis: Die gefühlte Wahrnehmung der Deutschen ist deutlich negativer als die Realität. Was lernen wir daraus? Schwarzmalerei ist auch keine Lösung.</strong></p> </section> <h3>KRIMINALITÄT</h3> <p>32 % der Deutschen denken, die Mordrate im Land sei im Vergleich zum Jahr 2000 gestiegen, 42 % glauben, sie sei gleichgeblieben. Dass sie gesunken ist, schätzen dagegen nur 14 %. Was schätzen Sie? Letzteres entspricht der Wahrheit: Im Vergleich zum Jahr 2000 gibt es 33 % weniger Morde.</p> <h3>GLAUBE</h3> <p>Mit ihrer Einschätzung, wer von ihren Mitbürgern an den Himmel glaubt, liegen die Deutschen fast richtig: Statt der durchschnittlich angegebenen 31 % sind es 28 %. Der Glaube an die Hölle ist bei den Deutschen dagegen weniger verbreitet. 20 % würden an das Fegefeuer glauben, gaben die Befragten an. Tatsächlich sind es nur 8 %. Die Anzahl ihrer Mitbürger, die an Gott glauben, unterschätzen die Deutschen dagegen stark. Statt 23 % sind es in Wirklichkeit 45 %.</p> <h3>GLÜCK</h3> <p>Wir denken, dass unsere deutschen Mitbürger weit weniger glücklich sind, als es Studien zeigen. Lediglich 45 % der deutschen Bevölkerung würden von sich selbst behaupten, glücklich zu sein, schätzten die Befragten. Dabei gaben in einer aktuellen Studie 84 % an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein.</p> <h3>TEENAGER­SCHWANGER­SCHAFTEN</h3> <p>Im Durchschnitt bringen in Deutschland jährlich 0,6 % der 15- bis 19-jährigen Mädchen und jungen Frauen ein Kind zur Welt. Bei dieser Frage lagen die Deutschen mit ihrer Schätzung ganz schön daneben: Sie tippten auf ganze 16 %.</p> <h3>REICHTUM DER ÄRMSTEN 70 %</h3> <p>Wir überschätzen das Vermögen der 70 % der Bevölkerung, die am wenigsten besitzen. Die Deutschen schätzten, dass dem besagten Bevökerungsanteil 27 Prozent des Gesamtvermögens gehören. Dabei sind es laut Credit Suisse gerade mal 12 Prozent.</p> </div> </div> </div> </div></div> </div> <div class="field field-node--field-teaser-image field-name-field-teaser-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-infographic-1_0.jpg</div> <div class="field field-node--field-teaser-title field-name-field-teaser-title field-type-string field-label-hidden field__item">Teaser Title</div> <div class="field field-node--field-page-top-image field-name-field-page-top-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-infographic-1_1.jpg</div> Mon, 02 Dec 2019 15:47:23 +0000 ivalue 55 at https://axapartners.de https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-gefuehlte-wahrheit#comments Künstliche Intelligenz - stetz zu Ihren Diensten! https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-gastkolumne <span>Künstliche Intelligenz - stetz zu Ihren Diensten!</span> <span><span lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">ivalue</span></span> <span>Mo., 02.12.2019 - 16:47</span> <div class="field field-node--field-teaser-introtext field-name-field-teaser-introtext field-type-string-long field-label-hidden field__item">Versicherungsgesellschaften haben die große Chance, ihr traditionelles Rollenverständnis zu überdenken und eine „Ökosystem-Mentalität“ zu entwickeln.</div> <div class="field field-node--field-article-type field-name-field-article-type field-type-entity-reference field-label-hidden field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> <div class="field field-node--field-tags field-name-field-tags field-type-entity-reference field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> </div> <div class="field field-node--field-image field-name-field-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-3_4.jpg</div> <div class="field field-node--field-description field-name-field-description field-type-string-long field-label-hidden field__item">Geist in der Maschine<br /> Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer sichtbarer. Doch wie könnten Roboter gestaltet werden, damit sich Menschen auch morgen wohlfühlen? </div> <div class="field field-node--field-intro field-name-field-intro field-type-string-long field-label-hidden field__item">Versicherungsgesellschaften haben die große Chance, ihr traditionelles Rollenverständnis zu überdenken und eine „Ökosystem-Mentalität“ zu entwickeln. „Die KI ist ein sehr einflussreiches Instrument, das uns dabei helfen kann, auf neue Bedürfnisse zu reagieren und die reibungslose Interaktion mit unseren Kunden zu verbessern“, erklärt Guillaume Borie, Chief Innovation Officer bei AXA Group.</div> <div class="field field-node--field-page-parts field-name-field-page-parts field-type-entity-reference-revisions field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><div class="container pp_rich-text"> <div class="row"> <div class="col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2"> <div class="field field-paragraph--field-rich-text field-name-field-rich-text field-type-text-long field-label-hidden field__item"><section id="ahead_intro_digital_article"> <p><strong>Versicherungsgesellschaften haben die große Chance, ihr traditionelles Rollenverständnis zu überdenken und eine „Ökosystem-Mentalität“ zu entwickeln. „Die KI ist ein sehr einflussreiches Instrument, das uns dabei helfen kann, auf neue Bedürfnisse zu reagieren und die reibungslose Interaktion mit unseren Kunden zu verbessern“, erklärt Guillaume Borie, Chief Innovation Officer bei AXA Group.</strong></p> </section> <p>Gesundheit, Mobilität, Wohnen und Reisen sind die Bereiche, in denen sich Ökosysteme sehr schnell verändern. Die KI kann dazu beitragen, unser Leben als Konsumenten einfacher zu machen und sie wird uns auch dabei helfen, auf die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu reagieren. Die heutige Kundschaft sucht einfache und leicht zugängliche Versicherungsangebote sowie Versicherungsschutz-Lösungen, die ihren Ansprüchen und ihrem Alltag entsprechen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz, die wir potenziell für Millionen von Nutzern bereitstellen können, ist es möglich, Empfehlungen präziser zu gestalten und besser zu personalisieren. Die Vorteile sind unwiderlegbar: Auf der Basis eines individuell angepassten Profils lässt sich vorhersagen, wie man nicht nur eine Aktivität, sondern auch das Gewicht oder den Schlaf optimieren kann. Ist es besser, zu gehen oder zu laufen, dies in der Sonne oder im Schatten, morgens oder abends, dreimal die Woche zwei Stunden lang oder fünfmal pro Woche eine Stunde lang zu tun? Diese Themen werden zurzeit noch völlig unabhängig voneinander behandelt, obwohl wir längst wissen, dass sie eng miteinander verzahnt sind. KI-Technologien erlauben uns, diesen Erwartungen zu begegnen. Die KI wird uns auch dabei helfen, die Interaktion mit den Kunden zu verbessern. Die Versicherungsträger können künftig die Effizienz ihrer Prozesse und den Austausch mit ihren Kunden mithilfe von Chatbots (also Gesprächsrobotern, die natürliche Sprache verarbeiten können) verbessern. Diese digitalen Assistenten vereinfachen die Online-Vorgänge für Versicherungsnehmer, beispielsweise beim Abschließen neuer Versicherungen, bei der Schadensabwicklung oder bei Gesundheits- oder Pflegegeldzahlungen.</p> <h3>Die KI im echten Leben</h3> <p>Die KI kann im täglichen Leben eines jeden Einzelnen eine beträchtliche Hilfe sein. AXA PATRNERS hat bereits diverse Vorschläge entwickelt, die auf KI beruhen. Wir unterstützen die Gründung von Start-Ups im Bereich KI durch KAMET, das Start-Up-Studio von AXA Partners, das sich der Entwicklung von innovativen Versicherungsgesellschaften verschrieben hat. KAMET hat es sich zum Ziel gesetzt, die talentiertesten Unternehmer zusammenzubringen, ihnen Starthilfe zu geben und ihr Wachstum zu unterstützen.<br /> Ich kann in diesem Zusammenhang beispielhaft bereits zwei Start-Ups nennen: Das erste ist IBEX MEDICAL ANALYTICS, das künstliche Intelligenz im Bereich Krebsdiagnostik anwendet, um so den Gesundheitszustand und die Lebensqualität seiner Patienten zu verbessern. Dieses Start-Up verknüpft die Daten von digitalisierten Glasplatten und elektronischen Patientenakten, um zugrunde liegende Modelle hervorzuheben und wertvolle klinische Informationen zu extrahieren, welche die Pflegepraxis und Onkologie verändern können.<br /> Ein anderes Beispiel ist das von Apricity, einer virtuellen Fertilitätsklinik, die Frauen und Paaren dabei hilft, die Chancen auf ein eigenes Kind zu erhöhen – dank künstlicher Intelligenz, die hier in das Leistungsprofil integriert wird. Sie vereinfacht den Weg zur Fruchtbarkeit, um ihn persönlicher zu gestalten und eine präzisere Vorstellung der einzelnen Etappen zu bekommen. Die Nutzer haben Zugang zu anerkannten Experten des Gebiets. Durch AXA Partners entwickeln wir auch KI-Initiativen, die direkt mit bewährten Dienstleistungen verknüpft sind. Ein Beispiel in diesem Fall ist PLEEZ, ein hybrider persönlicher Assistent, der menschliches Handeln und künstliche Intelligenz kombiniert, um dem Nutzer zu helfen. Dieser persönliche Assistent wird chat- oder sprachgesteuert. Er vergleicht Informationen und stimmt Dienstleistungen auf Ihre persönlichen Präferenzen ab.<br /> Die künstliche Intelligenz speichert ständig Informationen zu Ihrem Geschmack und Ihren Vorlieben, um sie noch besser mit den Dienstleistungen in Einklang bringen zu können, die Ihnen angeboten werden. Die Stärke der App PLEEZ besteht auch in ihrer Fähigkeit, künstliche Intelligenz und menschliche Hilfestellung direkt miteinander zu verbinden. Spezialisierte Fachleute übernehmen, wenn die Notwendigkeit dafür besteht.<br /> Indem künstliche Intelligenz und menschliche Hilfestellung miteinander kombiniert werden, ist der hybride Assistent dazu fähig, schnell auf Anfragen zu reagieren. Dabei kann es sich darum handeln, eine Designer-Lampe zu kaufen, im Urlaub ein Restaurant zu besuchen, das Ihrem Geschmack entspricht, einen Babysitter mit guten Referenzen zu finden, einen Arzttermin zu vereinbaren oder ein Geschäft ausfindig zu machen, in dem ein bestimmter Fisch verkauft wird. Die App PLEEZ wird zurzeit von AXA Partners zur Verfügung gestellt.</p> <p>Vertrauen ist es, was bei unseren Geschäftsaktivitäten die Beziehung zu unseren Kunden bestimmt. Bei AXA Partners haben wir uns dazu entschieden, unser Engagement im Bereich Datenschutz zu verstärken, da wir das Gefühl haben, dass es sich dabei um ein gesamtgesellschaftliches Bedürfnis handelt. Unser Anspruch ist es, ein langlebiges und vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kunden aufzubauen. Im Juli 2015 hat AXA Partners daher ein Beratungsgremium bestehend aus unabhängigen Experten eingerichtet, die sich mit Datenschutzfragen auseinandersetzen. Das Ziel dieses Gremiums ist es, einen Rahmen zu schaffen, innerhalb dessen die einzelnen Teams des Konzerns über die Strategie und Governance von AXA Partners im Bereich Datensicherheit reflektieren können und dem Konzern außerdem dabei helfen, sich in der öffentlichen Debatte zu diesem Thema zu positionieren.<br /> Was die KI betrifft, werden die Algorithmen allzu oft als „Blackbox“ wahrgenommen. Es ist schwierig, zu verstehen, wie sie an unsere Bedürfnisse angepasst werden, wenn wir nicht verstehen, wie sie funktionieren. Ein weiterer Punkt, den man beachten muss, liegt in der menschlichen Voreingenommenheit gegenüber neuen Technologien. Wir müssen also besonders darauf achten, bei der Definition von Algorithmen die Glaubwürdigkeit und Transparenz nicht aus den Augen zu verlieren.</p> </div> </div> </div> </div></div> </div> <div class="field field-node--field-teaser-image field-name-field-teaser-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-3_5.jpg</div> <div class="field field-node--field-teaser-title field-name-field-teaser-title field-type-string field-label-hidden field__item">Teaser Title</div> <div class="field field-node--field-page-top-image field-name-field-page-top-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2020-01/ahead-digital-interview-3_6.jpg</div> Mon, 02 Dec 2019 15:47:23 +0000 ivalue 54 at https://axapartners.de https://axapartners.de/ahead-magazin-digital-gastkolumne#comments Geist in der Maschine https://axapartners.de/ahead-magazin-geist-in-der-maschine <span>Geist in der Maschine</span> <span><span lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">ivalue</span></span> <span>Mo., 02.12.2019 - 16:47</span> <div class="field field-node--field-teaser-introtext field-name-field-teaser-introtext field-type-string-long field-label-hidden field__item">Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer sichtbarer. Doch wie könnten Roboter gestaltet werden, damit sich Menschen auch morgen wohlfühlen?</div> <div class="field field-node--field-article-type field-name-field-article-type field-type-entity-reference field-label-hidden field__item"><a href="/taxonomy/term/5" hreflang="de">Magazin</a></div> <div class="field field-node--field-tags field-name-field-tags field-type-entity-reference field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><a href="/taxonomy/term/2" hreflang="de">INTERVIEW</a></div> </div> <div class="field field-node--field-image field-name-field-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2019-12/Assistance_Header_1.jpg</div> <div class="field field-node--field-description field-name-field-description field-type-string-long field-label-hidden field__item">Geist in der Maschine<br /> Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer sichtbarer. Doch wie könnten Roboter gestaltet werden, damit sich Menschen auch morgen wohlfühlen? </div> <div class="field field-node--field-intro field-name-field-intro field-type-string-long field-label-hidden field__item">Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer sichtbarer. Doch wie könnten Roboter gestaltet werden, damit sich Menschen auch morgen wohlfühlen? </div> <div class="field field-node--field-page-parts field-name-field-page-parts field-type-entity-reference-revisions field-label-hidden field__items"> <div class="field__item"><div class="container pp_rich-text"> <div class="row"> <div class="col-sm-10 col-md-8 offset-sm-1 offset-md-2"> <div class="field field-paragraph--field-rich-text field-name-field-rich-text field-type-text-long field-label-hidden field__item"><section id="ahead_intro_digital_article"> <p><strong>Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer sichtbarer. Doch wie könnten Roboter gestaltet werden, damit sich Menschen auch morgen wohlfühlen? Und wie geht die Gesellschaft mit den ethischen Fährnissen um, die sich in diesem Prozess ergeben? Die Zukunft mit den Maschinen wird zur Gefühlssache.</strong></p> </section> <p>Sie lächelt. Begleitet von einem Blick aus unergründlichen Augen. Wenn sie spricht, wählt sie jedes Wort mit Bedacht. Sie stellt viele Fragen, nickt, hört zu, sinniert, hakt nach. Als sei sie auf der Spur eines großen Geheimnisses. Ava, nicht ohne Grund nach Eva – der ersten Frau – benannt, ist die Hauptfigur in Alex Garlands Kinofilm „Ex Machina“, einem virtuos inszenierten Zeitgeist-Thriller aus dem Jahr 2015 – und per se keine Sie, sondern ein Es. Eine künstliche Superintelligenz, die sich in einem weiblichen Traumkörper bewegt.</p> <p>Ava repräsentiert den ewigen Traum des Menschen nach dem formvollendeten Humanoiden. Die Vorstellung des menschengleichen Roboters begleitet uns seit nahezu einem Jahrhundert: Das erste, dem Menschen nachempfundene Maschinenwesen des Kinos flimmerte bereits 1926 über die Leinwände. Es war die Roboterfrau Maria aus Fritz Langs „Metropolis“. Beide Figuren, Ava und Maria, vereint die immerwährende Volte zwischen dem Maschinellen und dem Menschlichen: Die Roboterfrau ist ein emotionales Wesen, das gegen das eigene Maschinenschicksal revoltiert, um in Freiheit zu leben – wie ein Mensch.</p> <p>Roboter, die uns in Form und Wesen gleichen, sind schon so lange ein elementarer Teil der weitverbreiteten Vorstellung von künstlicher Intelligenz (KI), dass wir gar nicht umhin können, sie in menschengleicher Art zu denken. Die fantastischen Menschenmaschinen aus Filmen und Büchern haben dabei längst ihre fiktionale Umgebung verlassen und bevölkern die Realität. Von unseren hohen Erwartungen an die menschenähnlichen Kreaturen sind diese Roboter jedoch meilenweit entfernt. Zudem werfen sie viele Fragen auf – nicht nur, was ihre äußere Form, sondern auch, was ihr Handeln betrifft.</p> </div> </div> </div> </div></div> </div> <div class="field field-node--field-teaser-image field-name-field-teaser-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2019-12/ahead-digital-title.jpg</div> <div class="field field-node--field-teaser-title field-name-field-teaser-title field-type-string field-label-hidden field__item">Geist in der Maschine</div> <div class="field field-node--field-page-top-image field-name-field-page-top-image field-type-image field-label-hidden field__item">/sites/default/files/2019-12/ahead-digital-title_0.jpg</div> Mon, 02 Dec 2019 15:47:23 +0000 ivalue 39 at https://axapartners.de https://axapartners.de/ahead-magazin-geist-in-der-maschine#comments